Buchempfehlungen

In dieser Rubrik können Sie von Zeit zu Zeit einige Buchempfehlungen finden, die ich gelesen habe, aktuell und immer wieder lese, und die mir Freude bringen.


Genogramme in der Familienberatung
McGoldrick M, Gerson R.,Verlag Hans Huber (2002)

Das Standardbuch, wenn jemand sich mit Genogrammarbeit beschäftigen will. Meine Ausführungen basieren auf diesem Buch. Interessante Familienkonstellationen von Freud bis zu den Kennedys mit Interpretationen, die wie Monica McGoldrick selbst warnt, keine Fakten, sondern auf Hypothesen basierende Erzählungen sind.


Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung
Schweitzer J., Schlippe A.,Vandenhoeck & Ruprecht (2006)

Aus dem Covertext: Das Buch entwickelt, jederzeit praxisbezogen die theoretischen Konzepte, die hinter systemischem Denken stehen... Leicht zu lesen, viele Beispiele, Einsatzmöglichkeiten.


Meine Psychose, mein Fahrrad und ich
Zur Selbstorganisation der Verrücktheit
Simon F.B.,Carl-Auer-Verlag (1992)

Eine meiner „Goldgruben“, liest sich wie ein guter Krimi, ist inhaltschwer und eine „geistige Rutschbahn“. Erklärt sehr gut die systemische Sicht, die Selbstorganisation, die menschliche Kommunikation mit allen möglichen Verrücktheiten. Dabei höchst amüsant.


Kommunikation, Selbstwert, Kongruenz
Satir V.,Junfermann Verlag (1990)

Eine meiner „Goldgruben“, liest sich wie ein guter Krimi, ist inhaltschwer und eine „geistige Rutschbahn“. Erklärt sehr gut die systemische Sicht, die Selbstorganisation, die menschliche Kommunikation mit allen möglichen Verrücktheiten. Dabei höchst amüsant.


Einführung in Systemtheorie und Konstruktivismus
Simon F.B.,Carl-Auer-Verlag (2006)

Liefert eine kompakte theoretische Einführung in die beiden Denkrichtungen, die eng miteinander gekoppelt sind. Sie treffen sich wieder an trivialen und nicht-trivialen Maschinen, Tücken der Informationsweitergabe, Unterschiede die einen Unterschied machen usw.


Miteinander reden 1-3
Band 1: Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation.(1994)
Band 2: Stile, Werte und Persönlichkeitsentwicklung. Differentielle Psychologie der Kommunikation. (1994)
Band 3: Das "innere Team" und situationsgerechte Kommunikation. (2000)
Schulz von Thun F.,Rowohlt-Verlag (2006)

Am einfachsten ist der 1. Band zu lesen, hier sind die vier Ohren drin. Wichtig ist was beim Zuhörer ankommt, nicht welche Absichten der Sprecher hat.


Sämtliche unfrisierte Gedanken,
Stanislaw Jerzy Lec, Sanssouci Verlag Zürich.

Meine tägliche Lektüre, um die Welt gegen den Strich sehen zu können.
Wenn es mal schwer scheint, in dem Buch blättern und mit den knappen, das Ziel immer treffenden Aphorismen, zum Lachen kommen. - Die beste Medizin gegen Melancholie.

Ein Zitat: "Sprich nicht schlecht vom Menschen. Er sitzt in dir und belauscht dich." 


Wie man sich und anderen das Leben schwer macht - Tipps für jeden Tag,
Dietmar Bittrich, dtv 2006

Ein amüsantes und zum Nachdenken verleitendes Büchlein mit "bösen" Zitaten für den Alltag. Mit Suchtpotential. - Es erheitert den sonst auf dem er(n)sten Blick oft nicht sehr erfrischenden Tagesbeginn.

Zitat: "Die Augen klar, das Reden wahr; Gewissen rein: so dumm kann kein Badenser sein"


Systemische Therapie ... und gut. Ein Lehrstück mit Hägar.
Jürgen Hargens, verlag modernes lernen, Dortmund 2006

Hägar ist ein kompetenter und treuer Begleiter und Co-Therapeut für den Autor und nicht nur für ihn. Seine bodenständigen Weisheiten helfen dabei, sich nicht zu sehr ernst zu nehmen und dadurch, anstatt schwerfällig auf ausgestampften Pfaden zu trampeln, mal neben der Spur zu laufen.

Nach dem Motto: Denk dran, es könnte auch völlig anders sein.


Zeit. Wie man ein verlorenes Gut zurückgewinnt
Bodil Jönsson, Kiepenheuer&Witsch

Ein kleines und kluges Buch. Die schwedische Autorin ist Physikerin, die für einen anderen Umgang mit der (scheinbar) immer beschleunigteren Zeit plädiert. Sie haben die Gelegenheit auf einer vierstufigen Treppe auf und wieder herab zu gehen. Auf jeder einzelnen Stufe können Sie nachdenken und vielleicht lernen mit Ihrer Zeit anders zu haushalten.

Dafür haben wir alle durchschnittlich 30.000 Tage...